Evolution und Schöpfung

 

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3.2. Grundaussagen des Kreationismus

Die Erde wurde vor etwa 6000 Jahren in der Schöpfungswoche in Vollkommenheit durch ein metaphysisches Wesen- den biblischen
Schöpfergott erschaffen. Die seitherigen Veränderungen auf der Erdoberfläche lassen sich vollständig durch die biblische Sintflut erklären.

Der Kreationismus lehnt im Allgemeinen drei wissentschaftliche Fakten ab:

1.Das Alter der Erde von ca. 4,6 Milliarden Jahren (Grundkenntnisse der Geologie)
Argumente der Kreationisten : Dieses Alter steht im Widerspruch zu Buch Genesis der Bibel, das von einem Erdalter
von einigen tausend Jahren spricht. Dabei berufen sich die Kreationisten auf die in Gen verzeichneten Ahnenreihen.

2.DasPrinzip der gemeinsamen Abstammung aller rezenter und fossil erhaltener Organismen; einschließlich des Menschen (Grundkenntnisse der Biologie)
Argumente der Kreationisten : Diese Theorie steht im Widerspruch zu der in Genesis postulierten Sonderstellung des Menschen.
Er wird am 6. Tage von Gott -nach seinem Abbild- aus Lehm erschaffen und mit der Aufgabe beauftragt über die Erde und seine Mitgeschöpfe zu herrschen.

3.Die Evolution des Sonnensystems, der Erde und der Lebewesen ( zeit-unabhängige Gültigkeit der Naturgesetze
unter Ausschluß übernatürlicher Kräfte)

Argumente der Kreationisten : Die Entstehung und Entwicklung der Erde und der Lebewesen ist ein so komplexer Prozess, dass die bekannten Naturgesezte nicht ausreichen um diese Strukturen auf natürliche Art und Weise zu erklären.
Kreationisten halten daher an einem "intelligenten Design"durch ein nicht erforschbares, übernatürliches Prinzip fest.(s.3.5.)

Katharina Albiez & Dorothea Ebi, April 2003 Grundkurs Religion

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