~ Glauben~
Titelseite | Seite 2 | Seite 3 | Seite 4 | Seite 5GLAUBE, ohne Überprüfungsmöglichkeit akzeptiertes Fürwahrhalten, Gegenteil: Wissen. Der religiöse Glaube nimmt die Existenz übernatürlicher Wesen an, im Gegensatz zum Aberglauben wird aber die Anerkennung einer Autorität vorausgesetzt. („Neues Großes Lexikon A bis Z“)
Die Wurzel des Wortes „glauben“ kommt vom mittelhochdeutschen „geloben“/„verloben“ und drückt damit aus, dass im Glauben eine Beziehung und Vertrauen aufgebaut wird.
Das lateinische Wort für Glaube ist „fides“, was aber außer Glaube, auch Treue und Zuverlässigkeit heißen kann und wiederum zeigt, dass Glaube in Zusammenhang mit Vertrauen steht.
Auch die Bibel beschreibt den Glauben als rückhaltloses Vertrauen und ein „Sich-Einlassen“ auf eine Beziehung mit Gott.
Glauben ist keine vorübergehende Meinung, sondern eine lebenslange innere
Einstellung gegenüber verschiedenster Dinge, nicht nur der Religion. Genauso
wie Menschen an Gott glauben können, können sie an die Wahrheit beispielsweise
wissenschaftlicher Errungenschaften glauben. Man kann auch bei Annahmen und
Vermutungen von glauben sprechen und ebenfalls kann man an jemanden oder eine
Sache glauben. Glauben heißt also immer, egal in welchem Zusammenhang
auch Vertrauen und zwar sowohl in das was man glaubt, als auch in sich selbst
und in seine eigene Überzeugung von Glauben.